Eloxieren

Unsere Verfahren im Detail

Verfahren

Eloxieren

  • 2 vollautomatisierte Eloxalstraßen
  • 1 x Eloxalstraße für Titanständer / Stückeloxal
  • 1 x Eloxalstraße für Plattenmaterial
  • Farbbecken für Standardfarben schwarz / bronze / rot / grün / blau / braun
  • Speziell gestaltete Gestelle für Stück-Eloxal
  • Kontaktierung über Warenschienen auf Gestellen
  • Kontaktierung der Teile über Lochbohrungen oder Außenkanten
  • Es können ganze Gestelle behandelt werden

Aluminium im Rohzustand reagiert an der Luft und bildet durch die Reaktion mit Sauerstoff oder durch witterungsbedingte Einflüsse eine unkontollierbare, oft nicht gewollte unschöne Oxidschicht. Wie man das verhindern kann lesen Sie hier.

Eloxieren, Abkürzung für elektrolytische Oxidation von Aluminium, nennt man eine Möglichkeit zur kontollierten Erzeugung einer Schutzschicht. Diese Schutzschicht wird durch anodische Oxidation erreicht. Dabei wird nicht, wie oft gedacht, eine Schicht aufgetragen. Viel mehr wird die oberste Aluminiumschicht des zu eloxierenden Teils umgewandelt und ein Oxid gebildet. Diese dünne Oxidschicht kann, ganz wie vom Kunden gewünscht, von 12 bis zu 25 µm (Mikrometer) entstehen. Sie schützt ihr Aluminiumteil so lange vor Korrosion, wie keine Oberflächenverletzungen durch Kratzer o.ä. auf der Oberfläche vorhanden sind.

Eloxieren EV1 ist eines DER Standardverfahren beim Eloxieren. Auf das zu behandelnde Aluminiumteil wird lediglich durch anodische Oxidation eine Oxidschicht im Bereich von 12 bis 25 µm erzeugt. Diese ist je nach Aluminiumlegierung farblos, durchsichtig, kann aber auch einen leichten gelblichen Schimmer haben. Sie dient oft, mit ihren Eigenschaften der Oberflächenhärtung, Korrosions- und Witterungsbeständigkeit, Verschleißfestigkeit sowie ihrer elektrischen Isolierung, lediglich als technisch funktionelle Schutzschicht. Durch die mögliche Vorbehandlung des leichten (bis zu 6 Minuten) oder starken (bis zu 25 Minuten) Beizens können die durch die Herstellung und/ oder Bearbeitung des Werkstückes entstandenen kleine Riefen und Unebenheiten egalisieren, aber nicht vollständig beseitigt werden. Überwiegend Werkzeug-, Formen- und Maschinenbauten, Drehereien, Fräsereien, Baubeschlag- und Medizintechnikhersteller u.ä. nutzen dieses Verfahren zum Schutz ihrer Werkstücke. Aber auch im Bauwesen, in der Automobilindustrie, bei Haushaltsgeräten, Lampen und Möbelbeschlägen, bei der Herstellung von Schildern, u.ä. wird die Oberfläche EV1 oder auch nach EURAS C-0 genannt, gerne als dekorative Oberfläche eingesetzt. Dabei erfolgt im ersten Schritt oft eine Oberflächenbearbeitung der Aluminiumteile durch zum Beispiel beizen, schleifen. Durch diese erste Bearbeitung entstehen matte bis hochglänzende Oberflächen, die dann im zweiten Schritt eingefärbt und eloxiert, oder wenn keine Farbe gewünscht ist, direkt eloxiert werden.

Die deutsche DIN 17611 empfiehlt die im Aluminiummerkblatt O 4 des Gesamtverbandes der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf aufgeführten Bezeichnungen.

DIN 17611 (Stand 11/2007) i.V.m. Aluminiummerkblatt O4 Bezeichnung nach EURAS-Standard

EV1NaturtonC-0farblos
EV2Neusilber hellC-31leichtbronze
EV3GoldC-32hellbronze
EV4Bronze mittelC-33mittelbronze
EV5Bronze dunkelC-34dunkelbronze
EV6SchwarzC-35schwarz
Illustration Eloxalverfahren

Anwendungen Anwendungen

  • Bei Tafelware welche als ganze Platten gehandelt werden
  • Bei Gravurschildern wird in der Regel Eloxiertes Material verwendet.
  • Teilweise beim Fräsen oder Stanzen, damit sich eine spätere Nacharbeit durch z.B. Schleifen gespart werden kann.

Das bietet Künkler

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